Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen: gemütliche und sparsame Wärme

Erste Fußbodenheizungen wurden bereits von den Römern verwendet. Heute entscheidet sich nach Angaben des Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. bereits nahezu jeder zweite Bauherr beim Neubau eines Einfamilienhauses für eine Flächenheizung.
Sie garantiert nicht nur größtmöglichen Komfort, sondern schont auch Umwelt und Geldbeutel.

Eine Flächenheizung ist bei der Installation nicht teurer als eine vergleichbare konventionelle Heizung. Sie zeichnet sich jedoch durch niedrigere Betriebskosten aus. Die Niedrigtemperatur-Systeme nutzen den gesamten Boden als Heizfläche und kommen daher mit einer geringeren Vorlauf- und Betriebstemperatur aus. Das hält die Verluste bei der Wärmeverteilung und Wärmeübergabe extrem niedrig.

Aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen kommen auch alternative Energiequellen wie die Sonne und Nutzung von Umweltwärme in Frage.
Besonders in Verbindung mit Brennwerttechnik, Solaranlage oder Wärmepumpe nutzt die Flächenheizung die Energie optimal aus.

Der Energiespareffekt von Flächenheizungen begründet sich in ihrem optimalen Temperaturniveau: Die Fußbodentemperatur liegt im Jahresmittel bei 22 bis 23° C. Selbst bei Temperaturen von minus 15° C reichen 24° C Oberflächentemperatur aus, um für behagliche Wärme zu sorgen.

Die optimale Verteilung der „Wärme von unten“ bewirkt ein besonderes Wohlbefinden in der Temperaturwahrnehmung. Weil bei einer Flächenheizung die Durchschnittstemperatur von Boden- und Wandflächen im Raum höher liegt, kann die Raumlufttemperatur 1 bis 2° C niedriger gehalten werden.
Und jedes Grad Temperaturabsenkung spart ca. 6 Prozent Energie – und damit bares Geld.